Allgemeine Medizin

RISIKOFAKTOREN FÜR DAS HERZ-KREISLAUF-SYSTEM
  Diagnose - Stellung
Diabetes mellitus
  • Nüchtern – Blutzucker
  • Glucose-Belastungs-Test
Erhöhtes Cholesterin / Fett
  • Bestimmung im Blut (nüchtern) alle 5 Jahre:
    Frauen ab 45 Jahre
    Männer ab 35 Jahre
    oder nach Bedarf
Erhöhter Blutdruck
  • wiederholte Messungen
  • evtl. 24-h-Blutdruck-Messung
Gefässerkrankungen/Arteriosklerose
  • ABI-Messung (Knöchel-Blutdruck)
    - ab 70-jährig oder ab 50, falls andere Risikofaktoren vorhanden sind
Übergewicht
  • BMI = Body-Mass-Index (Kg / m2)
Stress  
Rauchen
  • „moralische“ und ev. medikamentöse Unterstützung beim Aufhören

Alter, männliche Geschlecht, familiäre Belastung

  • nicht zu beeinflussende Risikofaktoren

Therapie
Vor allem Umstellung der Lebensgewohnheiten (Ernährung, Sport, Entspannung)
Überwachung der Labor - und Klinischen Werte, evtl. Medikamente


KREBSVORSORGE
Wichtiger Faktor: familiäre Belastung!

Darmkrebs

Blut im Stuhl? (ab 50 jährig)
Darmspiegelung (10 jährlich empfohlen, bei fam. Belastung häufiger)

Prostatakrebs

Abtasten durch den Enddarm - ab 40-jährig
PSA (Blut-Test) ab 50-jährig

Gebärmutterhals- und Brustkrebs
Siehe Gynäkologie

EISENMANGEL
SCHILDDRÜSENUNTERFUNKTION
DEPRESSION / BURN OUT
Symptome

Alle drei machen ähnliche Symptome:

 
  • chron. Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Appetit- und folglich Gewichtsänderungen
  • Ev. kommt Traurigkeit dazu
Behandlung

Die Behandlung ist aber sehr unterschiedlich:

 
  • Zufuhr des fehlenden Eisens mit Tabletten oder Infusion
  • Ersatz der Hormone
  • Psychologische Betreuung + evtl. (pflanzliche oder synthetische) Antidepressiva

ATEMWEGE

Abgesehen von Asthma und chron. Bronchitis (v. a. infolge Rauchens) stehen akute infektiöse Geschehen im Vordergrund (akute Bronchitis, Lungenentzündung). Mittels klinischen Untersuchungen, Blutwerten und evtl. kleiner Lungenfunktionsmessung können wir feststellen, welche Therapie für Sie geeignet ist.
Eine kleine Lungenfunktionsmessung ist auch sinnvoll, um einen Tauchfähigkeitsausweis ausstellen zu können. (Mit zusätzlicher Untersuchung der Ohren).


IMPFUNGEN
Kinder:
Gemäss Schema
Erwachsene:
Starrkrampf
Grippe
Zecken
Lungenentzündung (Pneumovax) ab 65 Jahre
Gebärmutterhalskrebs (Gardasil)
-> siehe Gynäkologie
Impfberatung für Reisende

HIV
Leider ist das HIV immer noch im Vormarsch. Durch verbesserte Therapiemöglichkeiten bricht die Krankheit (AIDS) seltener und später aus, aber vermutlich sind daher die Menschen wieder weniger achtsam geworden.
Handeln Sie verantwortungsbewusst! Üben Sie „SaferSex“ (mit Präservativ) aus und machen Sie im Zweifelsfall einen HIV-Test. z.Bsp. vor einem Partnerwechsel.

  • Zur vorsorglichen Untersuchung genügt die Bestimmung der Antikörper im Blut. Wenn der Test 3 Monate nach einem evtl. Risiko negativ ist, ist er zuverlässig. Ist er positiv oder zweifelhaft, wird anhand einer weiteren Blutprobe ein Bestätigungstest durchgeführt.
  • Wenn ein Übertragungsrisiko stattgefunden hat, wird ein sofortiger Bluttest vorgenommen, in welchem sowohl Antikörper als auch Virusbestandteile (p-24-Antigen) gesucht werden.

Falls Sie einem konkreten Risiko ausgesetzt waren, wenden Sie sich am besten an den Infektiologie-Spezialisten. Dieser wird dann entscheiden, ob Sie eine „PEP“ (Post-Expositions-Prophylaxe) einnehmen sollten oder nicht.

Das Resultat des HIV-Tests wird nur persönlich mitgeteilt.


BERATUNG / BEGLEITUNG BEI
  • Körperlichen oder seelischen Leiden allgemein
  • Gewichtsreduktion
  • Raucher- und andere Suchtmittelentwöhnung
  • Depressionen / Burn out

KLEINE TRAUMATOLOGIE
  • Wundversorgung mittels Naht und/oder Verband
  • Beurteilung von Verstauchungen / Zerrungen / Prellungen

Einbezug von Phytotherapie = pflanzliche Medikamente

Hausbesuche wenn nötig
   
© Novicom AG